Welche Matratzenarten gibt es?

Federkern-Matratzen

Als Federkern bezeichnet man in Reihen geordnete und miteinander verbundene Stahlfedern, die bei Belastung nachgeben und danach in ihre Ausgangslage zurückkehren. Sie bilden die Basis einer Federkernmatratze und werden mit Polstermaterial, unterschiedlichen Schichten von Schäumen und Stoffen bezogen.

Taschenfederkern-Matratzen

Die Weiterentwicklung der klassischen Federkernmatratze

Beim Taschenfederkern steckt jede Feder in einer separaten Textiltasche und diese ist jeweils mit der nächsten flexibel verbunden. Dadurch wird bei Belastung, im Gegensatz zum klassischen Federkern, nur eine kleinere Zahl von Federn punktartig verformt bzw. bewegt, während der Rest der Matratze in relativer Ruhe verbleibt. Die unterschiedlichen Körperzonen werden in Abhängigkeit ihrer Form und ihres Gewichts gestützt, und die Wirbelsäule kann sich in jeder Position entspannen. Eine Taschenfederkernmatratze fühlt sich gegenüber einer klassischen Federkernmatratze eher „weicher“ an.

Kaltschaummatratzen

Der Ausdruck „Kaltschaum“ rührt daher, dass beim Aufschäumen des Matratzenkerns ohne Wärmezufuhr gearbeitet wird. Die Matratze fühlt sich also nicht etwa „kalt“ an. Bei der Herstellung verwendet man eine Mischung von verschiedenen Rohstoffen und Wasser. Kaltschaum hat ähnliche Eigenschaften wie Latex, ist aber deutlich leichter. Ein wichtiger Vorteil z.B. beim Bettenmachen.. Die Matratzen sind außen angenehm weich, haben aber trotzdem eine hohe Stützkraft.

Viscoschaummatratzen

Der Viscoschaum, aus dem diese Matratzen hergestellt werden,  reagiert auf Körperwärme und Gewicht der schlafenden Person und formt  sich nach kurzer Zeit des Liegens individuell dem Körper an. Dadurch wird jeder Körperteil bestmöglich unterstützt. Aus diesem Grund finden Viscomatratzen besonders auch in Kliniken für Rücken- und Bandscheibenpatienten Anwendung. Eine sehr hochwertige, bequeme Matratze!